Giving something back: share what you have
Giving something back: share what you have
After the bad experiences in her first marriage, Haeng-Ja Fischer didn’t even want to think about getting married again. But an encounter with Eikelbeck, who was then mayor of Bochum and a patient in St. Josef-Hospital, and his wife Gerda changed that. They introduced Haeng-Ja Fischer to her second husband, Peter. She was happily married to him until his death in 2019.
Lots of doctors were single and wanted to go on a date with me, but they couldn’t talk to me because I didn’t want them to. Because I’d had such a bad experience once, I didn’t want it to happen a second time. You end up thinking all men are the same. But Peter was different.
Together, they dedicated themselves to helping others. They supported children in Gambia, Africa, and in the mid-2010s took in a young refugee from Eritrea. As they both knew how it felt to be a stranger in a foreign country, they felt it was the right thing to do. They helped him study German and supported him as he trained to become a nurse. For her and her husband, one thing was clear: if you have something, you have to share it.
Today, Haeng-Ja Fischer is over 80 years old and content with her life.

Thank God, things have turned out very well. Today I have a very happy family with grandchildren and great-grandchildren. The children are happy, too. My daughter married a German man and has two sons. My son has a Korean wife – and just like in our family, her father was a miner and her mother a nurse. She’s a very kind woman who has three sons. So it’s a real family. I’m very grateful to God. But it’s not enough just to be grateful – you also have to give something back. And that’s what I try to do.
Etwas zurückgben: teile, was du hast
Nach den schlechten Erfahrungen mit ihrer ersten Ehe kommt für Haeng-Ja Fischer eine Weitere nicht in Frage. Die Begegnung mit dem damaligen Bochumer Oberbürgermeister Eikelbeck und dessen Frau Gerda, änderten dies jedoch. Sie stellten Haeng-Ja Fischer ihren zweiten Mann Peter Fischer vor. Mit ihm blieb sie bis zu seinem Tod im Jahr 2019 glücklich verheiratet.
Viele Ärzte waren ledig und wollten ein Date mit mir, aber die konnten nicht mit mir sprechen, denn ich wollte nicht. Weil ich es einmal so schlecht erlebt hatte, wollte ich das kein zweites Mal. Man denkt, alle Männer wären gleich.
Gemeinsam setzten sie sich für andere ein. Sie unterstützten Kinder in Gambia, Afrika, und nahmen Mitte der 2010er-Jahre einen jungen Mann aus Eritrea bei sich auf. Sie halfen ihm beim Deutsch lernen und unterstützten seine Ausbildung zum Krankenpfleger. Haeng-Ja Fischer wollte etwas von ihren Chancen weitergeben und auch anderen die Möglichkeit auf eine bessere Zukunft ermöglichen. Für sie und ihren Mann war eine Sache selbstverständlich: wenn du etwas hast, musst du es teilen.
Heute ist Haeng-Ja Fischer über 80 Jahre alt. Sie ist mit ihrem Leben zufrieden.

Gott sei Dank ist es sehr gut geworden. Heute habe ich eine sehr glückliche Familie mit Enkeln und Urenkeln. Auch die Kinder sind glücklich. Meine Tochter hat einen Deutschen geheiratet und zwei Jungs. Mein Sohn hat eine koreanische Frau und wie bei uns war ihr Vater Bergmann und die Mutter Krankenschwester. Eine sehr liebe Frau, die hat drei Jungs. So ist es eine richtige Familie. Ich bin Gott sehr dankbar. Man darf aber nicht nur danken, sondern muss auch etwas zurückgeben. Und das versuche ich.